Die DIN 4020 regelt die bodenmechanische Untersuchung in Bremerhaven mit besonderem Nachdruck. Der Grund: Unter der Stadt liegen mächtige Schichten aus Sand, Torf und Klei – ein typischer Küstenboden mit wechselnder Tragfähigkeit. Für jedes Bauvorhaben hier brauchen wir präzise Kennwerte. Unser Labor führt dazu Sondierungen, Entnahmen und Klassifikationen nach geltender Norm durch. Ergänzend dazu setzen wir die Klassifikation von Böden ein, um organische Anteile und Korngrößen zu bestimmen. Wer in Bremerhaven baut, kommt an einer fundierten Bodenanalyse nicht vorbei.

Klei und Torf unter Bremerhaven erfordern eine bodenmechanische Untersuchung mit hoher Probenanzahl – sonst werden Setzungsdifferenzen zum Risiko.
Methodik und Umfang
Lokale Besonderheiten
Im Stadtteil Lehe stehen die Gebäude oft auf höheren Sandrücken – geringeres Setzungsrisiko. Anders im Fischereihafen: Hier dominieren mächtige Torf- und Kleilagen mit geringer Tragfähigkeit. Wer diesen Unterschied ignoriert, riskiert ungleiche Setzungen und Risse im Bauwerk. Eine bodenmechanische Untersuchung in Bremerhaven deckt diese Heterogenität auf. Sie zeigt, wo tragfähiger Boden beginnt und wie dick die weichen Schichten wirklich sind. Das ist besonders bei Lastkonzentrationen unter Stützen oder Aufzugsschächten kritisch.
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Geltende Normen
DIN 4020 – Geotechnische Untersuchungen, DIN 18196 – Bodenklassifikation, DIN 4094 – Rammsondierungen, DIN 18121 – Wassergehaltsbestimmung, DIN 18122 – Konsistenzgrenzen (Atterberg)
Zugehörige Fachleistungen
Felduntersuchungen & Sondierungen
Schwere Rammsondierung (DPH) und Bohrungen bis 15 m Tiefe. Entnahme gestörter und ungestörter Proben für das Labor. Direkte Bestimmung der Lagerungsdichte vor Ort.
Laboranalytik & Klassifikation
Wassergehalt, Glühverlust, Korngrößenverteilung und Konsistenzgrenzen. Berechnung von Steifemodul und Scherfestigkeit. Empfehlung zur Gründungsart und Tiefe.
Typische Parameter
Häufige Fragen
Welche Kosten sind für eine bodenmechanische Untersuchung in Bremerhaven üblich?
Die Kosten liegen üblicherweise zwischen 2.890 und 5.020 Euro. Der Preis hängt ab von der Anzahl der Aufschlüsse, der Bohrtiefe und dem Umfang der Laborversuche. Für ein Einfamilienhaus sind es etwa 3.200 Euro, bei Gewerbebauten oft über 4.500 Euro.
Wie tief muss in Bremerhaven gebohrt werden?
Das hängt von der geplanten Last und den Bodenschichten ab. Bei Sand in 4–6 Metern sind 8–10 Meter ausreichend. Liegt Torf oder Klei tiefer, bohren wir bis 15 Meter. Unser Team berechnet die Mindesttiefe vorab.
Welche Normen gelten für die bodenmechanische Untersuchung in Deutschland?
Maßgeblich ist die DIN 4020. Dazu kommen DIN 18196 für die Klassifikation und DIN 4094 für Sondierungen. Unser Labor arbeitet nach diesen Vorschriften und ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert.