Der Nordseesturm im Winter 2023 hat in Bremerhaven die Deiche auf eine harte Probe gestellt. Genau dort zeigt sich der Wert des Georadar GPR. Anders als bei Bohrungen bleibt der Boden unberührt. Das Verfahren sendet elektromagnetische Wellen in den Untergrund und zeichnet Reflexionen auf. So entsteht ein lückenloses Bild der ersten Meter. In Kombination mit einer kalibrierten Plattendruckversuch lassen sich Tragfähigkeiten punktuell verifizieren. Die Methode eignet sich für Sande, Tone und Auffüllungen gleichermaßen. Entscheidend ist die lokale Anpassung der Antennenfrequenz. In Bremerhaven mit seinen wechselnden Schichten ist das kein Standardjob. Das Team wählt die Parameter direkt vor Ort. So liefert das Georadar GPR verwertbare Ergebnisse für Bauvorhaben jeder Größenordnung.

Georadar GPR in Bremerhaven: zerstörungsfrei, schnell und millimetergenau – ein unverzichtbares Werkzeug für den norddeutschen Baugrund.
Methodik und Umfang
Lokale Besonderheiten
Die DIN 4020 (Baugrunduntersuchungen) empfiehlt vor jedem Eingriff eine orientierende Erkundung. In Bremerhaven mit seinen inhomogenen Auffüllungen ist das Georadar GPR die erste Wahl. Wer darauf verzichtet, riskiert Leitungsschäden oder Setzungen an unerwarteten Hohlräumen. Die Hafenstadt hat eine dichte unterirdische Infrastruktur. Gas-, Wasser- und Datenleitungen kreuzen sich auf engem Raum. Ein unerkannter Altlastenbereich oder eine alte Kaimauer kann das ganze Bauvorhaben stoppen. Das Georadar GPR identifiziert solche Störkörper vor dem ersten Baggerbiss. Die Kosten für eine nachträgliche Havarie übersteigen den Messaufwand um ein Vielfaches. Deshalb setzen verantwortungsvolle Planer in Bremerhaven auf diese Methode.
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DIN 4020 (Baugrunduntersuchungen für bautechnische Zwecke), DIN EN 1997-2 (Eurocode 7 – Erkundung und Prüfung), DGEG-Richtlinie für Anwendung des Georadars in der Geotechnik
Zugehörige Fachleistungen
Leitungs- und Hindernissuche mit Georadar GPR
Vor jedem Aushub orten wir unterirdische Leitungen, Rohre und Kabel. Das Georadar GPR liefert ein Echtzeit-Bild des Untergrunds. In Bremerhaven mit seinen vielen Versorgungsleitungen spart das Zeit und schützt vor teuren Beschädigungen.
Schichtenvermessung und Hohlraumdetektion
Wir kartieren Schichtgrenzen, alte Fundamente oder Hohlräume. Besonders in den Auffüllgebieten Bremerhavens sind unerkannte Hohlräume ein häufiges Problem. Das Georadar GPR deckt sie auf, bevor sie zur Gefahr werden.
Typische Parameter
Häufige Fragen
Wie tief reicht das Georadar GPR in Bremerhaven?
Die Eindringtiefe hängt von der Bodenart ab. In gesättigten Sanden erreichen wir mit 200 MHz etwa 3 bis 4 Meter. In tonigen Schichten sind es 1 bis 2 Meter. Bei trockenen Auffüllungen kann die Tiefe auf 5 Meter steigen.
Ist das Verfahren auch bei Regen oder Frost einsetzbar?
Ja, das Georadar GPR arbeitet unabhängig von der Witterung. Regen und Frost beeinflussen die Wellenausbreitung kaum. In Bremerhaven mit seinem maritimen Klima ist das ein entscheidender Vorteil. Die Messungen finden bei fast jedem Wetter statt.
Was kostet ein Georadar GPR-Scan in Bremerhaven?
Die Kosten liegen zwischen 760 und 1.200 Euro pro Einsatztag. Der genaue Preis hängt von der Fläche, der Antennenkonfiguration und der Datenauswertung ab. Für ein durchschnittliches Grundstück reicht meist ein halber Tag.
Muss der Boden vor der Messung vorbereitet werden?
Nein, das Georadar GPR ist zerstörungsfrei. Die Antenne wird direkt auf der Oberfläche abgerollt oder gefahren. In Bremerhaven sind Asphalt, Pflaster und Rasen gleichermaßen geeignet. Starke Bewuchs oder unebenes Gelände können die Qualität beeinflussen, lassen sich aber kompensieren.