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Labor-CBR-Versuch in Bremerhaven – Tragfähigkeit für die Küstenregion

Die Nordseeküste bringt es mit sich: In Bremerhaven steht der Boden oft unter Grundwassereinfluss, und die wechselnden Sand- und Kleischichten machen die Tragfähigkeit zur Schlüsselfrage. Unser Labor-CBR-Versuch liefert genau diese Kennzahl – definiert nach DIN EN 13286-47 – und zeigt, ob der Untergrund für eine geplante Belastung reicht. Gerade bei Hafenerweiterungen oder neuen Gewerbegebieten ist das die Basis für jede wirtschaftliche Dimensionierung. Vorab klären wir mit calicatas exploratorias die Schichtung, damit der CBR-Versuch an repräsentativem Material stattfindet.

Illustratives Bild von Ensayo cbr in Bremerhaven
Der Labor-CBR-Versuch nach DIN EN 13286-47 liefert die entscheidende Kennzahl für die Dimensionierung von Verkehrsflächen in Bremerhaven.

Methodik und Umfang

Bremerhaven wuchs im 19. Jahrhundert als Hafenstadt auf Marschboden – die ersten Straßen wurden damals auf Eichenpfählen gegründet. Heute setzen wir auf den Labor-CBR-Versuch, um Tragschichten und Planum gezielt zu bewerten. Der Versuch wird im Labor an gestörten oder ungestörten Proben gefahren: Nach Proctoreinbau wird der Eindringwiderstand einer Stempelplatte gemessen. Das Ergebnis – der California Bearing Ratio in Prozent – entscheidet über Schichtdicken und Einbaudichten. Vor allem in Kombination mit einer granulometria lässt sich das Verhalten von Frostschutz- und Tragschichten präzise prognostizieren. Und das ist in Bremerhaven mit seinen wechselnden Grundwasserständen enorm wichtig.

Lokale Besonderheiten

Wer in Bremerhaven auf den Labor-CBR-Versuch verzichtet, spart am falschen Ende. Der Marschboden quillt bei Feuchtezunahme, und eine zu dünn dimensionierte Tragschicht führt zu Rissen oder Setzungen im Belag. Wir haben es mehrfach erlebt: Ohne CBR-Wert werden Schottertragschichten entweder über- oder unterdimensioniert. Beides kostet Geld. Der Versuch gibt Sicherheit – für die Planung und für die Ausführung.

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Geltende Normen

DIN EN 13286-47 (CBR im Labor), DIN 18134 (CBR-Versuch), DIN 18127 (Proctorversuch, Einbaudichte)

Zugehörige Fachleistungen

01

CBR an gestörten Proben

Der Standardversuch für Tragschichten- und Planumsmaterial. Die Probe wird nach Proctordichte eingebaut, 4 Tage gewässert und dann gestaucht. Ergebnis: CBR-Wert in Prozent – die Grundlage für die Dimensionierung nach RStO.

02

CBR an ungestörten Proben

Für gewachsenen Untergrund oder bindige Böden entnehmen wir Stechzylinderproben und prüfen direkt im Labor. So erhalten wir den Tragfähigkeitswert des anstehenden Bodens – ohne Umlagerungseffekte. Besonders relevant bei Auffüllungen in Bremerhaven.

Typische Parameter

ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN EN 13286-47, DIN 18134
ProbenvorbereitungProctoreinbau (ggf. modifiziert nach DIN 18127)
Einbaudichte90–100 % Proctordichte, je nach Lastklasse
Quellversuch4 Tage Wasserlagerung bei 20 °C
Eindringgeschwindigkeit1,27 mm/min
CBR-Bereich2–100 %, typisch 5–20 % für norddeutsche Böden
Gültigkeitbis Korngröße 20 mm, gröberes Material wird ausgesiebt

Häufige Fragen

Welche Kosten sind mit einem Labor-CBR-Versuch in Bremerhaven verbunden?

Die Kosten für einen einzelnen Labor-CBR-Versuch liegen je nach Probenvorbereitung und Quelllagerung zwischen 100 und 210 Euro. Bei größeren Projekten mit mehreren Proben reduzieren sich die Stückkosten deutlich. Ein konkretes Angebot erhalten Sie nach Angabe der Probenanzahl und der geforderten Quellzeit.

Wie lange dauert der CBR-Versuch im Labor?

Der Versuch selbst dauert nach der Quelllagerung rund 30 Minuten pro Probe. Die Quellphase beträgt standardmäßig 4 Tage. Insgesamt müssen Sie mit etwa einer Woche rechnen, inklusive Probenvorbereitung und Trocknung. Bei Eilfällen können wir auf eine verkürzte Quellzeit ausweichen – dann aber mit Hinweis im Prüfbericht.

Was sagt der CBR-Wert über die Tragfähigkeit aus?

Der CBR-Wert gibt den Eindringwiderstand eines genormten Stempels im Verhältnis zu einem Referenzmaterial (Kalifornischer Schotter) an. Werte unter 5 % gelten als gering tragfähig, ab 15 % als gut für Tragschichten. In Bremerhaven liegen die typischen Werte für anstehende Kleiböden bei 3–6 %, für Sande bei 10–20 %.

Wann ist ein CBR-Versuch sinnvoll statt eines Plattendruckversuchs?

Der CBR-Versuch wird im Labor an einer definierten Probe durchgeführt und eignet sich für die Planung – etwa zur Festlegung der Schichtdicken nach RStO. Der Plattendruckversuch (DIN 18134) misst dagegen die Tragfähigkeit direkt im Feld. Beide ergänzen sich: Der CBR gibt den Planungswert, der Plattendruck die Abnahmekontrolle. In Bremerhaven setzen wir beide Verfahren je nach Projektphase ein.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Bremerhaven.

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